Ghisallo am Comer See 2009

 

April 2009 – Reisebericht zum Kurzurlaub am Comer See.

chisallo

Es ist ein trüber Apriltag und nach getaner Arbeit in Milano und Locarno steht ein Tag Urlaub auf dem Programm.
Die Schönheit der Landschaft rund um die wunderschönen Seen Norditaliens macht einem die Entscheidung über ein spontanes Reiseziel nicht gerade einfach. Für Juni, also in gut sechs Wochen, steht die schon lange geplante Milano-Sanremo-Tour auf dem Programm. Dafür brauchen wir noch eine Unterkunft. Die Gegend rund um Como wäre perfekt. Como, ein kleines Städtchen direkt am Comer See liegt fantastisch. Ganz in der Nähe, etwas nordwestlich nur, findet man, ebenfalls direkt am See gelegen, "Cernobbio". Cernobbio ist ein kleiner Ort, dem man den Luxus vergangener Zeiten noch gut anmerkt. Schnell ist eine Albergo gefunden, die neben einfachen italienischen Speisen auch Zimmer anbietet. Mit diesem Standort ist klar, dass für den nächsten Tag ein Besuch in "Chisallo" unverzichtbar ist. Einmal im Leben muss ein Radler zur Madonna del Ghisallo, die seit 1948, also seit mehr als 60 Jahren, als Schutzpatronin aller Radfahrer gilt. Eine kleine Kirche hoch oben über dem Comer See ist zur Pilgerstätte für Radfahrer aus Nah und Fern geworden. In den letzten Jahren ist die Kirche zur "Herberge" für einige dutzend klassischer Rennräder großer und bekannter Rennfahrer geworden. Francesco Moser, Gino Bartali, Eddy Merckx, Fausto Coppi sind nur eine kleine Auswahl der bekanntesten Namen, die man an den Rädern lesen kann. In unmittelbarer Nähe zur Kirche hat man vor einigen Jahren ein modernes Radsportmuseum errichtet. Hier findet der Besucher viele interessante Informationen rund um den Radsport und das bis in die aktuelle Zeit.

Manfred Stein

"Bilder der Chisallo" (#17)

tbnchis09

 


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