Martin Reis' Rennberichte 2009

 

Martin Reis, als einer unserer Lizenzfahrer, ist über die ganze Saison bei Straßenrennen aktiv. Hier berichtet er uns nach und nach von seinen Erlebnissen.

 

03./10. Mai 2009 - Straßenrennen in Bundenthal und Saulheim

Nach einem guten April und einem für mich erfreulichen Rennen in Ahrweiler wollte ich Anfang Mai mein Augenmerk auf die Straßenrennen mit längerer Runde richten. Optimal geeignet waren hierfür die Landesverbands-Meisterschaften in Bundenthal und das Rennen „Rund um den Rheinsender“ in Saulheim.
Leider fühlte ich mich vor dem Start in Bundenthal noch etwas müde vom Marathon in Ochtendung, wo wir rund 250 schnelle Kilometer absolviert hatten. 09busa1Obwohl ich die Strecke nicht kannte, machte ich mich zuversichtlich mit dem Feld auf die 10 Runden a 11,8 km. Die erste Runde lief noch rund und ich kam auch recht gut über den einzigen Anstieg auf der Strecke. Doch schon in der zweiten Runde verlor ich im steileren Anfangsstück des Anstiegs etwa 30 Meter auf das Ende des Feldes und es gelang mir nicht, dieses Loch zusammen mit einigen Leidensgenossen wieder zu schließen. Aber wir waren ja alle gekommen um Rennen zu fahren und organisierten so eine laufende Gruppe, die aber in ihrer Zusammensetzung ständig wechselte, da Fahrer zurückfielen bzw. von vorne zu uns kamen. Nach 8 Runden hatten sich meine Wasserreserven erschöpft und ich gab das Rennen auf.
Ebenfalls für den RSC am Start war Eva Strahl, die mit ihrem 10. Platz bereits ihre fünfte Top 20-Platzierung in dieser Saison erzielte. Vielen Dank an dieser Stelle fürs Anfeuern und die Bilder.

Eine Woche später gings nach Saulheim zum Traditionsreichen Rennen „Rund um den Rheinsender“. Aus zwei Gründen machte ich mir Hoffnung auf ein längeres Verweilen im Hauptfeld: 1. Ich kannte die Strecke und schätze die beiden Anstiege leichter ein, als den in Bundenthal, und 2. Anders als in Bundenthal, wo KT, A, B und C-Fahrer am Start waren, ist Saulheim ein reines C-Klasse Rennen.
Leider stellte ich mir jedoch selbst ein Bein und kam erst um 3 Minuten vor 11 (um 11 sollte der Start sein) zum Start/Ziel. 09busa2Hier erfuhr ich, wie auch einige andere Fahrer, dass das Rennen schon gestartet war, da die Komissäre das herannahende Juniorenfeld nicht behindern wollten. Was also tun? Hinterherfahren schien aussichtslos, da wir wohl kaum die knapp 1 Minute gegen ein 200-Mann-Feld aufholen könnten. Also entschlossen wir irgendwo unterwegs zu warten und dann überrundet wieder einzusteigen um wenigstens die Rennkilometer noch fahren zu können. Gesagt getan, standen also noch 4 Runden a 20 km auf meinem Plan. Meine Hoffnungen erfüllten sich allerdings auch hier nicht, wurde ich doch in der dritten, also meiner zweiten Runde, am Berg abgehängt. Wie schon in Bundenthal bildete sich nun wieder eine Gruppe aus abgehängten Fahrern, die allerdings deutlich besser harmonierte.

Alles in allem waren es zwei schöne Rennen, die von mir organisatorisch etwas besser hätten laufen können, aber auch die Form war einfach ein Tick zu schlecht, um am Berg mitzuhalten. In den kommenden Wochen konzentriere ich mich jetzt erstmal auf die Marathonsaison.

"Bilder zu Bundenthal und Saulheim (#9)

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13. April 2009 – Straßenrennen in Bad-Neuenahr-Ahrweiler (60 km)

Am Ostermontag wollte ich mein erstes Lizenzrennen seit langer Zeit beim Osterpreis in Ahrweiler bestreiten. Gerade rechtzeitig zum U 17-Rennen mit Julian Hallfell kam ich in Ahrweiler an. Julian konnte sich gut behaupten und hatte während des gesamten Rennens Kontakt zur Spitze. 2 Runden vor Schluss gelang es doch noch einigen Fahrern sich abzusetzten und so ging es im Feld um die Plätze. Leider wurde Julian hier in der letzten Runde behindert und konnte so in den Schlussspurt nicht mehr richtig eingreifen. Trotzdem erreichte er noch Platz 14, der aber, laut eigener Aussage, für ihn eine Enttäuschung darstellt. 09osterpr1Etwas später begab auch ich mich in die Startaufstellung des Männer-C-Klasse-Rennens, ohne eine Vorstellung, wo ich von der Form her stehe. Etwa 130 Fahrer machten sich auf die 50 Runden a 1,2 km. Schnell gab es ein langgezogenes Feld und es hieß nach jeder Kurve die entstandenen Lücken zu schließen. Ich hielt mich während des gesamten Rennens im hinteren Drittel des Hauptfelds auf und bekam so auch nur am Rande mit, dass vorne 3 Fahrer rausgefahren waren. Mein Ziel war von vorneherein mit dem Hauptfeld das Ziel zu erreichen, was mir letztlich sogar leichter gelang, als ich anfangs noch befürchtet hatte. Alles in allem war es, auch dank der Unterstützung vom Streckenrand, vielen Dank nochmal, eine gelungene Veranstaltung, der hoffentlich noch weitere folgen werden.

"Bilder zum Osterpreis" (#28)

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Martin Reis


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