22.+23. Mai 2010 – Mayener Trio mit dabei beim hessichen Radklassiker des RSC-Bimbach
Die Saison schreitet fort, das Wetter wird besser und es stehen wie jedes Jahr wieder sehr viele schöne Radsportveranstaltungen an. Somit entschieden wir, Martin Reis, Martin Schäfer und meine Wenigkeit, Max Göke, uns dazu, an dem stark besuchten (ca. 1200 Sportler) Bimbacher Rhön-Marathon teilzunehmen.
Martin Schäfer besuchte die Bimbacher Topveranstaltung bereits im Jahre 2009. Allerdings liegen zwischen Mayen und dem hessischen Bimbach 250km und somit 2,5h Fahrzeit. Da der Start am Sonntagmorgen um 6 Uhr war, hätten wir bereits um 3 Uhr mit dem Auto starten müssen. Daher kam es uns ganz gelegen, dass samstags auch eine RTF angeboten wurde, passend dazu auch die Möglichkeit von Samstag auf Sonntag auf einem Zeltplatz in der Nähe des Starts zu übernachten.

Der Wetterbericht versprach einen wolkenfreien Himmel und 25°C, was uns die Entscheidung zu Zelten quasi abnahm.
Wir packten also freitagabends unsere sieben Sachen, beluden das Auto und verabredeten uns. Um 6:30 Uhr Samstag startete der RSC Eifelland also mit drei Fahrern Richtung Bimbach. Die Fahrt verlief relativ reibungslos und wir gingen um 10:45 Uhr auf die RTF Strecke. Nach ca. 60 km verabschiedete Schäfer sich von Reis und mir auf die 111 km Strecke, da wir die 155km fuhren.
Wir hatten, wie ja bereits prophezeit, Sonnenschein pur. Kurz vor Ende hatten Reis und ich das Vergnügen, einen Planwagen, gefüllt mit, wie der Kölner sagen würde: Lecker Mädche, zu überholen, welche uns zu einem Schnaps einluden, den wir natürlich nicht ablehnen durften.
Wieder angekommen erwartete uns Schäfer bereits frisch geduscht und erklärte uns wo wir alles Notwendige finden. Nachdem auch wir sauber waren, bauten wir das Zelt auf und luden die Räder wieder ins Auto.
Als Abendprogram kam uns das Championsleague Spiel Bayern München vs. Inter Mailand wie gelegen. Der RSC-Bimbach hatte neben dem Zeltplatz ein großes Festzelt aufgebaut, in welchem das Spiel, sowie eine Streckenbeschreibung des am nächsten Morgen folgenden Marathons, übertragen wurden. Wir versorgten uns also mit Nudeln, alkoholfreiem Erdinger, nahmen gute Sitzplätze ein und legten uns nach dem leider verloren gegangenen Spiel ein wenig enttäuscht schlafen.

Pünktlich um 5 Uhr klingelte der Wecker und wir bereiteten uns auf den vor.
Reis suchte noch einen Mechaniker auf, da seine Schaltung nicht ganz funktionierte. Wir vereinbarten ein Treffen an der ersten Kontrolle. Als Schäfer und ich dort nach der Fahrt im großen Pulk der Fahrer ankamen, warteten wir, da wir dachten Reis sei hinter uns. Dieser fand sich jedoch bereits lange vor uns dort ein und vermutete uns vor ihm liegend. So fuhr er weiter und wir warteten eine geschlagene halbe Stunde und verloren natürlich leider den Windschatten der schnellen Fahrergruppen. Die Verfolgung aufnehmend trafen wir den in lockerem Tempo fahrenden Reis schließlich an Kontrolle 3 wieder. Von hier an trennten wir uns nicht mehr und erstrampelten uns am Ende einen 28er Schnitt, was auf der 210km und mit insgesamt 3500hm nicht gerade leichten Strecke eine ziemliche Herausforderung war. Die ausgesprochen schöne Route führte durch die drei Bundesländer Hessen, Bayern und Thüringen, zwischendurch warteten u. A. die „Wasserkuppe“, der mit 950 m ü. NN der höchste Berg dieser Gegend sowie die nicht minder schwereren Auffahrten „Hohe Hölle“ (893 m ü. NN) und Heidelstein (926 m ü. NN).
Müde, aber zufrieden wieder im Ziel packten wir unsere sieben Sachen machten uns auf den Heimweg.
Alles in Allem war es ein sehr schönes Wochenende und das RSC-Trio war begeistert von der schönen Strecke, der tollen und freundlichen Organisation und natürlich vom perfekten Radsportwetter.
Max Göke
"Bilder zu Rhönrundfahrt & Marathon " (#43)

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