24h-Rennen 2009

„Erneut erfolgreicher Auftritt des RSC auf der Grünen Hölle“

2009 lief es für den RSC bei Rad am Ring im Gegensatz zu den vergangenen Jahren etwas anders ab. Diesmal konnte sich keine 4er-Mannschaft zum Rennen auf der Nordschleife finden, weshalb der Verein auch über keine eigene Parzelle verfügte. Nichtsdestotrotz befanden sich einige Mayener Radsportler unter den Startern der verschiedenen Disziplinen.

So zum Beispiel beim Jedermann-Rennen über 70 km, wo sich gleich 6 RSC-Fahrer auf die Strecke wagten. Bernhard Mauel, Linus Knichel, Manfred Stein, Wolfgang Mai und Alois Engels beendeten wie im Vorjahr im Mittelfeld das Rennen, Julian Hallfell fuhr auf einen guten 4. Platz in seiner Altersklasse.

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Auf der knapp 7 km langen Mountainbike-Strecke rund um die Nürburg war diesmal Lukas Geisbüsch aktiv. Im Vierer-Team von Eifelpower-Bikes konnte er endlich in seiner Paradedisziplin auf dem Ring glänzen, am Ende von 24-Stunden sprangen gegen sehr starke Konkurrenz 65 gefahrene Runden und ein hervorragender 7. Platz (von 57 Teams) heraus.

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Als 24-Stunden-Einzelstarter auf dem Rennrad wagte sich in diesem Jahr Martin Schäfer auf die Grüne Hölle und erreichte trotz Problemen in der Nacht sein vorher gesetztes Ziel von 20 Runden. Nach rund 460 Gesamtkilometern und 20 Fahrstunden im Sattel stieg er sehr erschöpft, aber glücklich als 35. von 263 Startern vom Rad. Martins Bericht zum Rennen ist im Aktiven-Bereich einsehbar.

"Bilder 24h-Rennen 2009"

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24h-Rennen 2008

 

„Mayener Radsportler mit starken Auftritt beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring“

Das 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings gehört seit einiger Zeit zu den absoluten Saisonhighlights des RSC Eifelland Mayen und jedes Jahr möchte man mit einer möglichst großen Zahl an Teilnehmern den Verein repräsentieren und die Ergebnisse aus den vergangenen Jahren wiederholen oder sogar verbessern.

2008 war es am Samstag, den 23. August wieder soweit und einige Mayener Radsportler gingen in fast allen der angebotenen Kategorien an den Start. So fand sich für das 24-Stunden-Rennen mit dem Rennrad eine vierköpfige Mannschaft mit Martin Reis, Max Göke, Lukas Geisbüsch und Martin Schäfer. 24h08-1Gleich von Beginn an fuhr man abwechselnd auf regennasser Fahrbahn und bei kühlen Temperaturen Rundenzeiten um 45 Minuten und konnte sich so in den Spitzenpositionen der 485 Teams behaupten. Mit Einbruch der Dunkelheit fand man sich unter den besten 20 Mannschaften wieder und nun galt es, die Nacht hindurch die Rundenzeiten so gut es geht aufrecht zu halten. Dies gestaltete sich jedoch wegen der kalten Witterung und mit zunehmender Renndauer als sehr schwierig und die gute Platzierung schien dahin, als zwischenzeitlich ein Fahrer ausfiel. So mussten die drei Anderen seine Runden übernehmen, waren aber in der Lage, das Tempo hoch halten und weiterhin vorne mitzumischen. Als sich abzeichnete, dass kurz vor Zielschluss die angestrebte Zahl von 30 Runden übertroffen werden konnte, mobilisierten schließlich alle noch einmal ihre restlichen Kräfte und fuhren die letzten Runden mit Bestzeiten nach Hause. In dieser hektischen Schlussphase stieß auch der vierte Mann wieder erholt zur Mannschaft und sicherte durch eine starke Finalrunde in einer Sekundenentscheidung den nicht für möglich gehaltenen 19. Platz in der Gesamtwertung. Mit dem Erreichen der Top 20 hatten die Vier das anvisierte Ziel, einen Platz unter den ersten 50 Teams, deutlich überboten und waren hoch erfreut über die erzielten Leistungen.   

Als Einzelstarter wagte sich RSC-Fahrer Paolo Ferrara auf die 24 Stunden durch die Grüne Hölle und wollte seine Bestmarke von 20 Runden aus den vergangenen Jahren einstellen.24h08-2 Lange Strecken auf dem Rad gewohnt, ließ er es anfangs ruhig angehen auf der mit 500 Höhenmetern schwierigen Strecke und leistete sich nur gelegentlich kurze Pausen zum Füllen der Trinkflaschen und zur Essensaufnahme. Unermüdlich absolvierte er Runde um Runde auf der Nordschleife und fuhr mit gleichmäßigem Tempo die ganze Nacht hindurch bis zum Ende des Rennens am Sonntagmittag. Letztlich sprang ein hervorragender 21. Platz (von 278), 22 gefahrene Runden und damit knapp 500 absolvierte Kilometer mit über 12.000 Höhenmetern heraus.

Beim Jedermann-Rennen über 70 Kilometer wollte sich Schülerfahrer Alexander Gödert mit der Konkurrenz messen und landete in diesem äußerst schwierigen Wettkampf auf dem dritten Platz in seiner Altersklasse. Auf der gleichen Distanz belegten Linus Knichel, Bernhard Mauel, Manfred Stein und Wolfgang May in der Männer-Klasse Plätze im Mittelfeld der 567 Starter.

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Alles in allem waren die Mayener Radsportler überaus zufrieden mit den erbrachten Leistungen und man wird es schwer haben, diese in Zukunft zu wiederholen. Eine Teilnahme im nächsten Jahr ist indes schon sicher, in welcher Form wird sich noch zeigen.

Martin Schäfer

"Bilder 24h-Rennen 2008"

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24h-Rennen 2007

"Drei Teams erzielen Erfolge beim 24-Stunden-Rennen"

Beim mittlerweile etablierten 24-Stunden-Rennen im Zuge von Rad am Ring am Nürburgring startete der RSC „Eifelland“ Mayen in diesem Jahr erneut mit mehr Fahrern als im Vorjahr, so dass drei 4er-Mannschaften das Rennen aufnahmen. 24h07-1
Der verschobene Start (von Freitagabend auf den frühen Samstagmittag) stellte für die Radsportler eine schwer kalkulierbare Unbekannte dar. Da die Startzeit nun in der Mittagszeit lag, konnten vor allem die Abfahrten in den ersten Runden schneller absolviert werden. Bei der Jagd nach der 100 km/h Marke in der „Fuchsröhre“ blieb letztlich aber auch Martin Reis, der mit 96,8 km/h Tagesschnellste der Mayener, erfolglos.
Den absoluten Kontrast zu diesem Hochgeschwindigkeitsabschnitt stellte der Anstieg von Adenau bis zur Hohen Acht dar. Das bis zu 17 % steile Schlussstück stellte von Runde zu Runde ein immer größeres Hindernis dar und zwang so manchen Teilnehmer zum Absteigen, was den Mayenern zum Glück erspart blieb. Mit fortschreitender Renndauer hatte dies verheerende Auswirkungen auf die Muskulatur der Sportler und der Anstieg erschien vor allem in der Nacht, nach 12-15 Stunden im Rennsattel, immer länger. 24h07-2
Als Segen erwies sich jetzt die gute Seele der Teams, Norbert Kiefl. Er kümmerte sich mit Massagen um die geschundenen Sportlerbeine, kochte Nudeln um die Energiespeicher wieder zu füllen und er nahm bei allen drei Mannschaften die Transponderwechsel vor. Die Starter sind ihm zu großem Dank verpflichtet, denn ein derartiges Engagement sucht wohl seinesgleichen.


Die Mannschaften im Einzelnen:


Das dritte Team war von Anfang an stark gehandicapt, da mit Georg Fiege der vierte Mann zeitlich nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stand und die Mannschaft so gezwungen war als 3er-Mannschaft die Strapazen auf sich zunehmen.
24h07-3Umso bemerkenswerter ist daher, dass sich das Team mit Max Göke, Jens Bous und Paolo Ferrara mehr als beachtlich schlug und eigentlich über die gesamte Renndauer an einem Platz unter den Top 100 kratzte. Mit Paolo stand allerdings ein Fahrer in dieser Mannschaft, der schon über eine immense Erfahrung in der „Grünen Hölle“ verfügte, startete er doch in den vergangenen Jahren regelmäßig als Einzelstarter und legte dabei deutlich über 400 Kilometer zurück.
Am frühen Sonntagmorgen zeichnete sich ein Einbruch ab, welcher aber mit einigen Extrarunden von Paolo und dem sehnlichst erwarteten Kommen von Georg Fiege abgewendet werden konnte. Der 104. Gesamtrang von immerhin 455 gewerteten Mannschaften nötigt der erst kurz vor dem Start zusammengewürfelten Truppe daher höchsten Respekt ab. Immerhin bedeuten die gefahrenen 27 Runden ca. 620 km und 14850 Höhenmeter.


24h07-4Auch das zweite Team wusste zu überzeugen. Die erfahrenen Starter Wilfried Berger, Heinz Geisbüsch, Linus Knichel und erstmals dabei Bernhard Mauel erreichten punktgenau die selbst gesteckte Marke von 25 Runden, was den 221. Gesamtrang und umgerechnet ca. 575 km mit 13750 Höhenmetern zur Folge hatte.


Einzig die erste Mannschaft blieb etwas hinter den Erwartungen zurück. So musste Betreuer Norbert Kiefl mit ansehen, wie von Anfang an weder die Rundenzeiten noch die Platzierung vollends zufriedenstellend waren. 24h07-5Der bewährten Besetzung Lukas Geisbüsch, Daniel Jaax, Martin Reis und Martin Schäfer, dem 24h-Neuling im Team, gelang es nicht an die Leistungen aus dem vergangenen Jahr anzuknüpfen, als man 30 Runden fuhr und den 48. Platz in der Endabrechnung belegte. Lediglich Martin Schäfer konnte mit einer starken Leistung voll überzeugen und lieferte sehr konstant gute Rundenzeiten ab. Den drei etablierten Fahrern gelang dies nicht immer, sodass sie mitunter starke Schwankungen zu verzeichnen hatten. Der 59. Platz mit 29 Runden und damit ca. 670 Kilometern liest sich allerdings dann doch recht versöhnlich und das verspricht wenigstens wieder ein gutes Steigerungspotential für das kommende Jahr.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der beiden Einzelstarter Eva Strahl und Markus Risse.
Eva bewältigte 14 Runden und damit ca. 370 km, was ihr einen sehr guten 3. Gesamtrang einbrachte. Markus legte beim parallel stattfindenden MTB 24-Stunden-Rennen 49 Runden zurück. Damit belegte er insgesamt den 5. Platz, was in seiner Altersklasse sogar für den Sieg reichte.

Alle Beteiligten freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Martin Reis

"Bilder 24h-Rennen 2007"

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